Alejandra im Känguruland

Gepostet am Aktualisiert am

Känguru im Vorgarten, Murramarang National Park, Australien 2014Klar, Australien ist voll von Kängurus! Besonders die Touristen lieben sie. Und fragt man die Kinder, was sie in Australien sehen wollen, dann werden neben den Koalas immer auch die Kängurus genannt. Viele laufen dann geradewegs in den nächsten Zoo, um mal eins aus der Nähe zu sehen. Mit ein bißchen Abenteuerlust kann man sich aber auch selbst auf die Suche machen und einfach in den Murramarang National Park fahren. Dort liegen die Kängurus schon in Nachbars Vorgarten.

Der Murramarang National Park liegt eine 20minütige Autofahrt nördlich von Batemans Bay im Bundesstaat New South Wales. Die Einfahrten gehen direkt vom Highway ab und sind deswegen nicht so leicht zu finden. Auch die Straßenverhältnisse zeugen davon, dass sich hier nicht all zu viele Menschen hin verirren. Es lohnt sich jedoch, die Augen offen zu halten und bei der nächstbesten Möglichkeit reinzufahren.
Ein Tipp von uns: Erstmal richtung Bawley Point abbiegen. In den Wohnsiedlungen dort sind die Kängurus genauso zuhause wie die Einheimischen. Auf dem Weg zu einem Eingang des Murramarang National Park kommt man außerdem am Racecourse Beach Tourist Park vorbei. Der Campingplatz schmückt sich damit, den größten Spielplatz in der Umgebung anzubieten. Wir machen einen Stopp, um Alejandra toben zu lassen (4$ pro Besucher/Erwachsener – obwohl uns die nette Rezeptionistin umsonst reinlässt). Da aber auch hier die Kängurus dazugehören wie Küste und Wälder, sind diese viel interessanter als Plastikrutschen.

Richtung „Pretty Beach“ befindet sich das offizielle Verwaltungsbüro für Besucher des Murramarang National Parks. Das unscheinbare Häuschen und sein noch unscheinbarer, aber freundlicher Besitzer bitten hier um eine 7$ Fee pro Auto. Von hier aus kann man sein Vehicle stehen lassen und auf eigenem Fuß den Nationalpark erkunden. Oder man kehrt wieder um Richtung Highway und fährt eine der dort abgehenden Waldstraßen rein. Alle vorherigen Einfahrten sind aufgrund der desolaten Bodenverhältnisse nicht befahrbar – also lieber gar nicht erst versuchen.

Schon auf der Waldstraße richtung Küste können Wombats und Kängurus beobachtet werden. Wer aber mal zutrauliche Kängurus aus nächster Nähe sehen möchte, der sollte den 30minütigen Fahrweg von der Pebbly Beach Road zum Strand auf sich nehmen. Nicht nur der Küstenabschnitt ist wunderschön und für Hobby-Fotografen ein echtes Highlight. Auch die Kängurus, die sich von den Menschen hier nicht verschrecken lassen, sind gerade für Touristen ein unvergessliches Erlebnis. Doch auch, wenn die Zutraulichkeit der Kängurus zum streicheln und füttern einläd, sollte beides lieber gelassen werden. Überall weisen Schilder darauf hin, Kängurus nicht als niedliche Kuscheltiere misszuverstehen. Einige Besucher um uns herum interessiert das leider überhaupt nicht, und sie lassen gerade die kleinen Kinder fressende Kängurus streicheln, um ein tolles Foto zu schießen. Unserer Meinung nach völlig rücksichtslos und fahrlässig. Und sinnlos. Die Kängurus kommen schon von allein so dicht ran, dass man sich einfach gemütlich niederlassen und sie in Ruhe beobachten kann.

Ein Kommentar zu „Alejandra im Känguruland

    tabolinz2013 sagte:
    Mai 10, 2014 um 1:42 pm

    😢 warum liest man nichts mehr von euch? Ich hoffe, alles ist gut?

Hinterlasse uns ein Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s