The sound of Queenstown

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Wild, wilder, am wildesten...Alejandra, Queenstown Hill Track, Queenstown, Neuseeland 2014Während unseres Aufenthalts in Clyde steht selbstverständlich ein Tagesausflug nach Queenstown auf dem Programm. „Queenstown…the town!“ beschreibt es unser Lieblingsreiseführer, der „NZ Frenzy“, treffend – übrigens ein kleiner Tipp für all diejenigen, denen der Lonely Planet definitiv zu wenig Infos über diverse Tracks und Outdoor-Akitvitäten bietet. Auf lustige und interaktive Weise werden alle möglichen Tipps zum Neuseeland-Erkunden gegeben.

Für Queenstown, schreibt der Autor Scott Cook, sollte man sich beispielsweise die unverschämt teure Gondel rauf auf den Bobs Peak sparen und lieber den auf 900 m ansteigenden „Queenstown Hill Track“ laufen. Der liegt sogar noch höher als Bobs Peak und kostet…NICHTS! Genau das richtige für unsere schmale Reisekasse. Außerdem verwöhnt uns dieser Tag mit Sonne satt. Es ist zwar merklich kühler als noch vor ein paar Wochen, als wir schon mal einen Abstecher nach Queenstown gemacht haben, aber immer noch warm genug, um einem bei diesem anstrengenden Aufstieg die Schweißperlen ins Gesicht zu jagen. Wir wollen nicht untertreiben: Dieser Track hat es in sich! Er ist sehr steil und man braucht etwa 3 Stunden, um wieder an den Ausgangspunkt der Belfast Terrace zurückzukehren. Alejandra sitzt die  meiste Zeit munter in ihrer Kraxe, welche sich mal wieder bewährt hat. Neben der erwähnten „NZ Frenzy“-Reiseführer und der „Pure Heroine“-CD von Lorde hat sich kaum eine Anschaffung in Neuseeland derart bezahlt gemacht 🙂

Nach so viel Workout hat man natürlich Kohldampf. Genau der richtige Zeitpunkt, um mal den populären „Fergburger“ zu probieren, der berühmteste Burger von Queenstown und angeblich der beste in ganz Neuseeland. Bisher haben uns immer die langen Warteschlangen davon abgehalten, auch mal einen der beiden vegetarischen Burger auszutesten. Aber dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen mehr: Wir erkämpfen uns drei große Portionen inklusive einer Monsterladung Fritten und fläzen uns zu den Spatzen in den Park. Dabei stehen wir der Eleganz hungriger Spatzen beim futtern in nichts nach…der Burger ist aber auch einfach ziemlich lecker!

Der Verdauungsspaziergang führt uns in Richtung Promenade, wo wir bei herrlichem Sonnenuntergangslicht (nirgendwo so schön wie in Queenstown) ein Eis zum Nachtisch aus dem „Patagonia“ verspeisen wollen. Unsere Ohren spitzen sich, als wir aus der Ferne leise Pianoklänge vernehmen… Und da spielt er wieder, „Mathias the Piano Man“, nach Angaben seiner Anhänger der Mann, der mit seinen „Amélie“-Klängen den Sound von Queenstown wesentlich geprägt hat. Vor zwei Jahren hat er schon Baby Alejandra auf seinem leicht verstimmten, alten Piano in den Schlaf gespielt. Heute erzählt er uns, dass er vor kurzen selbst eine kleine Baby-Tochter bekommen hat. Wir sagen GLÜCKWUNSCH, Mathias! Und: Schaut ihn euch auf YOUTUBE an! Dieser Musiker hat viele, viele Likes verdient.

2 Kommentare zu „The sound of Queenstown

    tabolinz2013 sagte:
    März 10, 2014 um 5:14 pm

    Es macht weiterhin soviel Spass euch auf Eurer Reise zu begleiten. Ich beneide Euch so sehr um die Zeit, die ihr dort habt. Unsere Reise rückt leider, durch den hektischen Alltag bedingt, immer mehr in den Hintergrund. Umso schöner, dass Eure Erzählungen und Bilder, uns an unser Erlebtes erinnern. Und die kleine Weltenbummlerin ist gross geworden!
    Lg
    Tanja

      Familie Bauer auf Weltreise sagte:
      März 10, 2014 um 11:31 pm

      Danke für den lieben Eintrag. Was ihr beschreibt, kennen wir nur zu gut. So einflussreich eine Reise auch ist, der Alltag macht viele der besonderen Momente wieder ganz klein. Da muss man sich eine ziemlich gute Strategie überlegen…vielleicht den Alltag aufregender gestalten? Wenn wir ein Rezept gefunden haben, sagen wir Bescheid 🙂 Ganz liebe Grüße

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