Südsee, eigene Insel

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Kayaken in der Muri Lagoon, Rarotonga, Cook Inseln 2014Rarotonga hat uns verzaubert! Mit seinem ganz eigenen tropischen Südsee-Charme küsst es uns morgens mit 28°C aus den Federn und bringt uns mit eben derselben Temperatur abends wieder ins Bett. Zwischendurch gehen wir auf Abenteuer-Exkursion ins Inland oder padeln/kayaken/planschen durch die blaue Lagune des Muri Beach. Kurzum: Wir fühlen uns wie in einer kleinen Oase, die uns ganz alleine gehört.

ACHTUNG: URLAUBS-POST MIT BILDERFLUT 😀

Das Leben könnte nicht leichter sein. Es ist tagsüber so warm, dass wir am liebsten nackig mit einem eiskühlen Passion-Fruit-Cocktail in der Hand über die Insel schlendern würden. Selbst die kleinen Regenschauer zwischendurch (es ist Regenzeit auf Rarotonga) können die Luft nicht abkühlen. Aber das macht auch nichts. Schließlich ist die Suche nach Hitze ein Grund dafür, warum es uns auf die Cook Inseln verschlagen hat.

Außerdem gibt es noch weitere sinnvolle Wege, sich Erfrischung zu verschaffen. Die Lagune am Muri Beach ist so klar und flach, dass man problemlos zu Fuß zu den eingebetteten Inseln und bis zu dem Punkt laufen kann, an dem das Korallenriff die hereinkommenden Wellen bricht. Meistens schnappen wir uns jedoch die am Beach kostenlos angebotenen Kayas oder Paddle Boards, und erkunden die Lagune von allen Seiten. Auf den kleinen Inseln suchen wir uns Kokosnüsse, die wir sammeln und am Abend zum spartanischen Dinner aufschlagen.

Wenn uns Essen auf dem Fußboden mit Brot, Käste und Kokosnüssen zu einseitig wird, gehen wir aber auch mal auf die umliegenden Märkte und organisieren uns leckeres Essen von den Einheimischen. Hier werden sogar vegetarische Genüsse angeboten. Schon mal Kumara mit Spinat und Reis in eingelegten Blättern probiert? Yummy! Alejandra ist davon zwar weniger begeistert, hat dafür aber umso mehr Spaß daran, die millionenfach umherlaufenden Hühner zu jagen, die zwischen unseren Füßen stapfen. Man könnte Rarotonga auch getrost „Chicken Island“ nennen – sie sind einfach überall und krähen den gaaanzen Tag. Alejandra fängt sich zwar keins zum Abendessen, bekommt nach so viel Anstrengung aber einen großen Schokoladenkuchen mit Kokosnuss-Glasur in die Hand gedrückt. Wenn das mal nicht eben so reichhaltig ist!

Ihr seht, uns geht es also ziemlich gut hier auf „unserer“ kleinen Südsee-Insel. So gut, dass wir nach ein paar Tagen Aufenthalt merken, dass wir hier gern länger bleiben würden. Das Hotelpersonal freut sich darüber, da im Moment so gut wie keine Gäste dort sind. Von dieser Seite aus hätten wir also grünes Licht. Ein Anruf bei Air New Zealand macht uns aber einen Strich durch die Rechnung. Flugumbuchung? Kein Problem, für schlappe 600$ pro Nase. So werden wir leider schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Das ist absolut keine Option.

Es bestätigt einmal wieder, das spontanes Reisen ein Vermögen kostet und man nur durch lange Planung am meisten Geld sparen kann. Wir sind zwar keine Pfennigfuchser, aber so ist es traurigerweise immer. Dabei sind doch gerade die spontanen Ideen die schönsten und abenteuerlichsten Einfälle. Tja, aber Air New Zealand ist eben auch nur ein großes Unternehmen, das viel Geld verdienen möchte. Oder um es mit den Worten des „kleinen Jochen“ (Freund meiner Mutter) zu sagen:“ Die wollen auch nur Cabrio fahren!“

3 Kommentare zu „Südsee, eigene Insel

    MaOmi sagte:
    Februar 14, 2014 um 2:10 pm

    Meine Güte, genauso stelle ich mir das Paradies vor! Und das kleine Bootsmädchen ist mein neuer Hintergrund am PC. Nein, ich kann langsam gar nichts mehr in meinem Kopf aufnehmen- soviel erlebt ihr. Hoffentlich bleiben diesen Inseln weiterhin so herrlich!!! Es tut gut zu wissen, daß es so etwas noch gibt. Aber ich muß heute unseren Vater Rhein auch loben, der im roten Morgenlicht wunderschön und mystisch aussah. Also, ihr 3, freut Euch auch wieder auf zuhause, MaOmi

    weltwunderer sagte:
    Februar 14, 2014 um 5:25 pm

    Ja, das Leben ist kein Ponyhof… Nach den letzten Postings hab ich aber gaar kein Mitleid mit euch 😉 und schließlich müsst ihr nicht ins kalte Deutschland zurück, sondern „nur“ nach NZ, also bitte nicht jammern!

    Helen sagte:
    Februar 14, 2014 um 6:51 pm

    Juhuuu Sari!!! Hach wie wundervoll!!! So schöne Bilder und die Alejandra sieht ja goldig aus!!!! Enjoyyyyyyyyyyy!

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