Reisen mit Familie Bauer (Ein Gastbeitrag von Kathrin Bieler)

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Alejandra und Kathrin am Lake Tekapo, Neuseeland 2014Walddorf und Stetler in Neuseeland  oder wie Stereotypen entstehen

Jetzt ist die Zeit in Neuseeland – die lang ersehnte Reise – schon wieder vorbei.
Nach 3000 km quer über die Südinsel: Christchurch – Lake Tekapo – Clyde – Milford Sound, Queenstown – Lake Wanaka – Franz Josef – Greymouth – Kaikoura sitze ich im Flieger nach Sydney und lasse mir die vergangen 11 Tage (viel zu kurz für Neuseeland) durch den Kopf gehen.  Für meine Eindrücke nutze ich mal den Blog um meinen Besuch hier in Neuseeland und die Rundreise mit den drei „Bauern“ mal zu kommentieren!

Als Au Pair in Neuseeland

Nein, ich wurde nicht ausgenutzt, musste mich dauernd um Alejandra kümmern und Hausarbeiten erledigen.
Sarah und ich haben lediglich den Kinderwagen geschoben und wurden gleich als zwei deutsche Au Pair erkannt (wie scharfsinnig).  Auf unserem Walk von Clyde nach Alexandra kamen uns wahnsinnig viele FahrradfahrerInnen entgegen. Sarah und ich hingegen mühten uns auf Schotterpisten mit dem Kinderwagen ab. Ganz auf Kiwi-Art grüßten wir jedeN, manchmal ergab sich ein Small-Talk! Nur ein junges Pärchen schaute uns grimmig an und fuhr weiter!
Etwas weiter blieben wir kurz stehen und da funkelte uns ein rotes Kästchen entgegen, drin steckte eine Kamera… Aktenzeichen XY, Die Drei Fragezeichen, Fünf Freunde… unser Detektivinnen- Gen war geweckt. So sichteten wir die Fotos und überlegten, wie bekommen wir die Kamera wieder an die BesitzerInnen.
Das junge Pärchen erkannte Sarah auf den Fotos gleich wieder, wir fanden Fotos mit Namen und Autokennzeichen… und gingen zur I Site um weiter zu recherchieren. Die Kamera ließen wir schließlich dort. Aber auf dem Weg zurück nach Clyde hielten wir die Augen offen, sahen den Camper und konnte zwei Menschen sehr glücklich machen.

Gestern konnten wir die ganze Geschichte in einem Reiseblog nachlesen: In dem wir „als zwei deutsche Au Pair bezeichnet werden, die ganz schnell an dem Kinderwagen erkannt wurden“ Sehen Sarah und ich wirklich so jung aus? Warum kommt niemand auf die Idee, dass man auch mit Kind solche Reisen unternehmen kann? So schnell wird man in eine Schublade gesteckt

Womit man eine Zweijährige glücklich machen kann

Seid dem Besuch bei einer Choachsurfer- Familie redet Alejandra ständig von der Buzzy Bee.
Nach einer Tour von drei Tagen, die Sarah und ich alleine unternommen haben, weil sie für Alejandra einfach zu viel gewesen wäre, habe ich ihr spontan diese Holzbiene  gekauft und ihr mitgebracht.  Ein ganz einfaches sehr Kiwi-Typisches Spielzeug hat dafür gesorgt, dass sie alle anderen Spielsachen liegen lässt und sich drei Tag lang nur der Buzzy Bee widmet! Mein Eindruck: Wenn Kinder immer von einem Spielzeug sprechen, dann sollte man nichts anderes kaufen!

Die Biene begleitete uns auch die gemeinsame Whale-Watching-Tour in Kaikoura! Die erste Runde Wale und Delphine hat Alejandra grade weg verschlafen. Die Delphine haben und eine wunderbare Show geboten und Sarah und ich dachten schon, dass wars – 60 Doller verschlafen. Aber die Meeresbewohner haben sich nicht lumpen lassen! Noch ein Wal und noch ein Delphine und Alejandra glücklich – jetzt spricht sie nur noch von Walen und Delphinen…

Der Küche – das weibliche Gebiet

Ich werde sie wirklich sehr vermissen – Julians Kochkünste! Jeden Abend verwöhnte er unser Gaumen mit leckern Sachen (zwei Tage ohne Julian und Alejandra und ohne das Essen endeten mit Frischkäse und Keksen).  Am letzten Abend bekam ich sogar noch mal die Pfannekuchen (auch wenn Alejandra lieber Nudeln wollte  und das ganze Abendessen über streikte – zweijährige Trotzköpfe müssen auch da durch). Aber das Beste war: „Sarah, woher hast du diesen Mann – für mich hat noch nie ein Mann gekocht. Ob diese Frage auch gestellt würde, wenn Sarah kochen würde: Julian, wo hast du diese Frau her, für mich hat noch nie eine Frau gekocht? Nein sicher nicht… die beiden Leben wirklich GENDER MAINSTREAM

2 Kommentare zu „Reisen mit Familie Bauer (Ein Gastbeitrag von Kathrin Bieler)

    little kingstown sagte:
    Januar 30, 2014 um 5:12 pm

    Liebe Kathrin,
    es ist schön von DIR ( ich machs jetzt mal einfach, Du durftest ja schließlich unsere Geschenke mitschleifen) zu hören. Ich hoffe, Du hast einen positiven Eindruck von diesem Land bekommen trotz des schlechten Wetters und ereignisreiche Tage gehabt. Der Ausbruch der Family auf die Cookinseln war mir immer im Hinterkopf. Wann kommen sie sonst nochmal dahin. Ja, so sind sie eben, man muß immer mit allem rechnen. Du kennst sie ja und hast ja auch schon Reiseerfahrung mit ihnen gemacht. Welcome home, hope to see you in summer in the “ Bretzenheimer Garden “
    Liebe Grüße von JANE ( Bauer )

    MaOmi sagte:
    Januar 31, 2014 um 8:20 am

    Hey Kathrin! Ja das mit dem liebevoll kochenden Mann ist natürlich der Renner- der „KLEINE Jochen“ steht ja auch eher weniger am Herd…. Daß Du diese Biene besorgt hast ist wirklich süß von Dir, Alejandra wird es Dir ewig danken- und die Frusuren der bauer Damen, die sind doch auch Dein Werk! Liebe Grüße, MaOmi

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