Ein Hauch von Frühling…

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Am Viktualienmarkt, München 2013

…haben wir vergangenes Wochenende in München gefunden. Da bei uns die Sonne in den letzten Wochen –  wie in den meisten Teilen Deutschlands –  nur mäßig geschienen hat, waren wir um ein bisschen Vitamin D nicht undankbar.

Samstagmorgen kamen wir erwartungsvoll im „Isarvorstadt- Glockenbachviertel“ an, wo mein Bruder Jan vor einigen Monaten hingezogen ist und ein Besuch bereits lange überfällig war. Über dieses Viertel hatten wir ja schon einiges gehört: „Szeneviertel“, „Rosa Viertel“ oder „Regenbogenviertel“, aber auch hohe Immobilienpreise und Promitreff. Demnach waren wir mehr als gespannt, wie mein Bruder dort lebt und was er uns aus seiner ganz persönlichen Sicht zu erzählen hat. Schon das Einbiegen in seine Straße versprach tolle Altbauwohnungen und eine menge netter Cafés und kleiner Läden drum herum. Auf den ersten Blick gemütlich. Auf den zweiten: Parkplätze sind hier Mangelware. Und wesentlich teurer als in Berlin.

Trotzdem schafften wir es mit Sack und Pack in seine Altbauwunderwohnung, die er sich mit zwei Arbeitskollegen teilt. Da diese aber übers Wochenende nach Hause gefahren waren, konnten wir das kleine Schloss für uns nutzen. Doch selbstverständlich nur fürs Schlafen, denn wir wollten erst mal raus! Die Sonne schien, es versprach, ein warmer Tag zu werden. Und mit in zwei Sätzen standen wir schon auf dem Viktualienmarkt , Münchens schönster Markt für Lebensmittel und allerhand Plunder. Im Anschluss ging es weiter Richtung Marienplatz, zu seinem wunderschönen Rathaus, und schließlich in den Englischen Garten. Die Altstadt war voller Menschen und es gab kaum ein Durchkommen. Im Gegensatz zu Berlin fiel uns auf, wie wenig Kinderwägen hier unterwegs sind. Wir hatten Mühe, mit unserem eigenen Buggy durch die Menschenmassen zu kommen und nicht permanent von der ein oder anderen Seite entnervt gemustert zu werden. Kinder scheinen hier weniger zum Lebensgefühl zu gehören, ist zumindest unser subjektiver Eindruck.

Im Englischen Garten machten wir eine kleine Pause und packten in genüsslicher Erwartung unsere Cupcakes aus, die wir kurz vorher in Münchens erster Cupcake Bäckerei „Wir machen Cupcakes“ erstanden hatten. Das war eine Schweinerei, muuuuhhhhahahaha. Das waren gefühlte Kalorien für eine ganze Woche, aber wir verspeisten sie mit viel „OOOOOHHHMMM“ und „AAAAHHHH“. Sehr empfehlenswert! Vor allen Dingen, wenn einem beim Essen die Sonne auf den Pelz scheint.

Am kommenden Tag war das Wetter leider nicht mehr so gut. Von daher entschieden wir uns, ins „Sea Life“ zu gehen, einem Aquarium am Olympiazentrum. Hier kann man über 4500 Unterwasserbewohner in 33 Becken bewundern und gleichzeitig noch ganz viel über die Ozeane und ihre zahllosen Schätze erfahren. Für Kinder ist es wirklich ein tolles Erlebnis, auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Leider kamen wir im Hauptbesucherstrom und die engen und dunklen Gänge waren voll mit Menschen. Wenn man hier also einen Besuch planen will, sollte das am besten an einem stinknormalen Werktag sein.

Gegen Nachmittag schüttete es dann wie aus Eimern! Pfui, Teufel! Der Vesuch, sich noch etwas Kultur einzupfeifen, wurde nach einem Besuch der Frauenkirche gecancelt. Stattdessen machten wir es uns bei strömenden Regen in Jans Wunderwohnung gemütlich. Bei Staffel 7 von „How i met your mother“ sowie Burgern aus dem „Cosmogrill“ (Verdammt, was tolle Veggie-Burger!!!) war das jedoch mehr als zumutbar.

Unser Fazit für München: Wunderschöne Stadt, man oh man, da wird ordentlich was geboten! An Kulturellem, an Augensüße, an prunkvollen Bauwerken und vorallem viiiele Jungesellenabschiede – es scheint dort eine regelrechte Heiratswut zu herrschen. Menschlich gesehen hat uns ein bisschen das Multikulti-Flair gefehlt, welches wir in der vergangenen Woche in Berlin erlebt haben. Wir lassen uns aber gern ein weiteres Mal inspirieren, gell, mein lieber Bruder 😉

 

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