Wenn der Kompass verrückt spielt…

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Active Sarah am Whithaven Beach, Whitesunday Island, Australien 2012…dann heißt man entweder (mal wieder) James Cook, fährt an einer Insel vorbei und nennt sie aufgrund einer gestörten Nadel „Magnetic Island“ oder Familie Bauer, die sich entscheidet, ihr Nachtlager spontan auf einer Insel aufzuschlagen.

Die letzten Tage sind wir immer weiter in den tropischen Norden der Ostküste Australiens gefahren. Je mehr man nach Norden kommt, desto heißer und feuchter wird es. Überall stehen Cyclon-Warnungen, das ist hier zu dieser Jahreszeit üblich. In den Nachrichten hört man viel von Rain, Flood and Thunderstorms, davon kriegen wir aber kaum was mit. Wenn man die Einheimischen fragt, reagieren die locker und meinen, dass die immer übertreiben um ihre Schlagzeilen aufzupeppen. Wir nehmen uns dieses lockeren Lebensgefühls an und verlieren das typisch deutsche übertriebene Sicherheitsbedürfnis. Wenn uns eins dieser Naturphänomene treffen sollte, dann werden wir auch damit irgendwie umgehen. Was wir tun oder lassen, darauf hat das Wetter im Endeffekt sowieso keinen Einfluss. Regenfälle und schwüle Hitze halten uns nicht davon ab, uns die beeindruckenden Schauspiele anzusehen, die Australien zu bieten hat… . Alejandra entdeckt übrigens am liebsten neue süße Sachen, wie man auf den Fotos feststellen kann.

So waren wir beispielsweise die letzten Tage in Airlie Beach, um uns die Whitsunday Islands anzusehen. Die Stadt wirkt völlig überfüllt an partyfreudigen Backpackern, doch wir sind abseits vom Treiben im„Bush Village“ untergebracht. Da sieht man nur Palmen, Regenwald und echte Australier. Und ein paar deutsche Roadrunner, die ihr Auto hier solange zwischenparken müssen, bis sie es von der Feuchtigkeit befreit haben – dadurch springt es nämlich nicht mehr an.

Wir buchen eine Tagestour zur Hamilton Island und zur Whitsunday Island. Die Whitsunday Islands bestehen aus 74 Inseln, die an Traumurlaub erinnern. Bei den Inseln handelt es sich um Bergspitzen, die aus dem Korallenmeer herausragen. Wir haben noch wunderbares Wetter und schippern erst mal zur Hamilton Island. Die Insel protzt vor Luxus und vielen Resorts. Wir merken, dass das nicht das ist, was wir erwartet haben, doch wir nutzen die drei Stunden, um an den Strand und in eins der Resorts schwimmen zu gehen. Alejandra liebt es, im Pool rumzuplantschen. Es wird ohnehin abgeraten, zu dieser Jahreszeit im Meer zu schwimmen– zu viele böse Würfelquallen und Irukandji-Quallen, die einen umbringen könnten.

Richtung Whitsunday Island wird’s stürmisch und nass auf dem Meer. Wir lassen uns nicht beirren und lassen uns auf die Insel bringen, um DEN STRAND Australiens zu besuchen: den Whitehaven Beach. Er besteht aus 99,9% aus Silizium und ist ehrlich schneeweiß. Alejandra verpennt den feuchten Aufenthalt im Ergo-Carrier und Sarah rennt wie von der Tarantel gestochen vor Freude den Strand rauf und runter. @Bibi: Hier sieht es aus wie bei Ocean GirlBlog von bauer-sucht-ferne : Familie Bauer auf Weltreise, Wenn der Kompass verrückt spielt…

Obwohl wir am Tagesende pitschnass sind, gehen wir entspannt zum Hostel zurück. Es regnet noch die ganze Nacht wie aus Eimern, aber das hat auch was Gemütliches. Irgendwie passt es zum Regenwald, der einen überall umgibt, egal wohin man geht. Von wegen roter Kontinent.

Greg aus unserem Hostel empfiehlt uns, die kommende Nacht auf Magnetic Island zu verbringen. Gesagt, getan! In Townsville setzen wir bei wildestem Wetter die Fähre nach Magnetic Island rüber. Aber es lohnt sich. Fernab von Luxus begrüßt einen die Insel mit nordisch tropischen Flair und wieder einmal: Regen Blog von bauer-sucht-ferne : Familie Bauer auf Weltreise, Wenn der Kompass verrückt spielt…

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