Make kids, not war!

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Alejandra am Strand von Hokitika, Neuseeland 2012

Hacer que los niños no era! להפוך את הילדים לא היה! Fanno i bambini non è stato! Rendent les enfants n’était pas! 使孩子不! Evoor zorgen dat kinderen niet!

google-Übersetzer sei Dank (oder auch nicht :)) Das war Englisch, spanisch, hebräisch, italienisch, französisch, chinesisch und niederländisch und eine Zusammenfassung aller Sprachen der Menschen, die wir in Neuseeland getroffen haben. Sie kamen aus Argentinien, USA, Kanada, Großbritannien, Whales, Österreich, Frankreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Israel, China, Singapur, Australien und Neuseeland (selbstverständlich).
In Hokitika habe ich mich lange mit einem Studenten aus Whales unterhalten, der es sich seit ein paar Jahren zum Ziel gemacht hat, die Stempel aller Länder in seinem Reisepass aufzunehmen. Er fand es so klasse, dass wir mit unserem kleinen Baby reisen, dass dieser Spruch sein Resümee aus unserem Gespräch über die schwindende Humanität der Gesellschaft war.

Gestern sind wir aus Hokitika über den Arthurs Pass auf der Banks Peninsula in Akaroa angekommen. Hokitika liegt an der schönen Westküste. Viel los ist jedoch weder an der Westküste noch in Hokitika, wir nutzten es demnach als Zwischenstopp für einige Touren rundherum. So besuchten wir zum Beispiel Punakaiki, um die berühmten Pancake Rocks im Paparoa-Nationalpark zu sehen. Die Felsen dort sehen aus wie aufeinandergeschichtete Pancakes. Aus weiter Ferne konnte ich sogar ein paar Hector Delfine ausmachen, die rund um die Felsen schwammen. Hector Delfine sind extrem selten und nur rund um Neuseeland zu finden. Wir hatten bisher auch noch keine gesehen. Sie sind aber recht deutlich von anderen Delfinen zu unterscheiden, da sie eine abgerundete Rückenfinne haben – ähnlich wie die Pilotwale. Außerdem werden sie nicht größer als 1,50 m. Wenn Alejandra so schnell weiter wächst wie bisher, hat sie die Hector Delfine also bald eingeholt.

Tja, und nun sind wie also in Akaroa. Die Banks Peninsula ist eine gemütliche, komplett vulkanische Halbinsel 80 km von Christchurch entfernt und bot uns auf die letzten zwei Tage noch mal so was wie leises Abschiednehmen.
Wir schlafen im „Dolphin Backpackers“, wo wir gestern Abend erst einmal Julie und Guillaume kennenlernten, mit denen wir beim Abendessen wild über die politische Lage in Deutschland und Frankreich diskutierten. Wir waren uns einig, das Angela Merkel und Nicolas Sarkozy nur schwätzen, anstatt ordentliche Politik zu machen. Außerdem waren wir der Meinung, dass Frauen arbeiten und mehr Väter Elternurlaub machen sollten (und das von den Franzosen, hört hört!). Dabei rauchten sie wie die Schlote und tranken Wein, wie dass Franzosen eben so machen. Die beiden sind seit zwei Monaten in Akaroa, um Geld fürs weitere Rumreisen in Neuseeland zu verdienen. In Frankreich sind sie angehende Juristen. Was ein Zufall, dass sie ausgerechnet am französischsten Fleck ganz Neuseelands ihre Zelte aufgeschlagen haben. In Akaroa ist alles geprägt von ehemaligen französischen Siedlern, sogar die Straßennamen sind französisch. Julie meinte jedoch, dass das Französisch hier in Akaroa nicht korrekt angewendet wird und mehr der französische Schein als das tatsächliche Sein eine Rolle spielen würde. Houlala…

Heute ging es noch mal auf eine Bootstour. Um Akaroa findet sich die größte Population an Hector Delfinen in ganz Neuseeland. Wir fanden auch recht schnell welche – dank Murphy, dem Schiffshund. Er kann aufgrund seines exzellenten Gehörs die hohen Töne der Delfine schneller wahrnehmen als wir Menschen. Großartig! Der beste Whale-Spotter, den wir je gesehen haben.

Später machten wir noch einen Spaziergang durch die Straßen. Auch in Akaroa sieht man die Folgen des Erdbebens von Christchurch. Viele Gebäude sind zerstört und deren Funktion in Containern untergebracht. Das war auch der Grund, warum wir in Akaroa schlafen und nicht zentral in Christchurch, wo unser Abflugort ist. In Christchurch sind die meisten Hostels zerstört und es gibt kaum Schlafmöglichkeiten.

Wie schnell vier Wochen doch vorbei sein können… So ganz haben wir noch nicht kapiert, dass wir morgen früh im Flieger Richtung Brisbane sitzen. Die Koffer sind zwar gepackt, die Pässe und die Tickets griffbereit und auch die Sommersachen liegen ganz oben. Aber das Herz ist mittlerweile so tief in Neuseeland verwurzelt, dass wir nur eins machen können: WIEDERKOMMEN!!!

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