Haere mai ki Aotearoa!

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Auckland, Neuseeland 2012

Uuuuuuuaahhh, war das wieder früh. Am 20.02., um zwanzig vor fünf morgens, stand das Taxi vor unserem Hotel in Sydney, um uns zum Flughafen zu bringen. Es war noch stockdunkel und wahnsinnig feucht in der Luft, da es am Vorabend sowie in der ganzen Nacht in Strömen (und das ist nicht untertrieben) geregnet und heftig gewittert hat. Ich (Sarah) hab mir schon die wildesten Sturmszenarien im Flugzeug ausgemalt. Dem war glücklicherweise am Morgen nicht mehr so.

Wir waren ein klein wenig traurig, Sydney zu verlassen, weil es einfach eine ganz besondere Stadt ist. Die Menschen, die Architektur, das Meer und das Wetter passen zusammen und man kann sich einfach nur wohl fühlen. Wir trösteten uns damit, dass wir zum einen ja noch einen zweiwöchigen Aufenthalt in Australien haben werden und zum anderen…TROMMELWIRBEL … nun im Begriff waren, nach Neuseeland zu fliegen, ins Land der langen weißen Wolke, wie die Maori sagen. Unser Ziel hieß AUCKLAND, die heimliche Hauptstadt von Neuseeland (immer diese heimlichen Hauptstädte…). Auckland hat mit 1,4 Millionen Einwohnern ein Drittel der Landesbevölkerung Neuseelands zu bieten. Im Gegensatz zur Hauptstadt Wellington mit 397.974 Einwohnern. Man muss aber auch dazu sagen, dass Auckland sich erheblich in die Breite baut und damit mehr Platz zur Verfügung hat.

Aber wieder zum Flug: Erstaunlicherweise hielt sich meine Flugangst in Grenzen und wir fuhren ohne große Wehwehchen zum Airport, checkten ein und boardeten problemlos. Die Qantas-Machine (A330) war nicht voll, obwohl der Flieger nach dem Stop in Auckland noch nach Los Angeles weiterfliegen sollte.

Wir hatten wie immer einen Platz in der Elternreihe und neben uns saß wieder eine super liebe Familie mit ihren zwei Kindern Tyler und Sophie. Sophie war in Alejandras Alter und die Babys nahmen natürlich gleich Kontakt auf. Tyler war etwa in Emmas Alter und flog heute zum ersten Mal. Vor Aufregung fiel er glatt vom Sitz. Ingesamt machten die Kinder den Flug aber sehr gut mit, allen voran mal wieder unser kleines „Sydneyrinchen“, wie wir Alejandra hier ab und zu nennen.

Der Flug war in etwas mehr als zwei Stunden erledigt (quick!!!) und mindestens genauso schön wie beim letzten Mal, als wir vor Aufregung permanent aus dem Flugzeugfenster starrten, um das erste Stück Neuseeland im Landeanflug zu sehen. Da hatten wir dann auch ziemlich feuchte Augen. Man muss sagen: Neuseeland ist magisch. Nicht mehr und nicht weniger. Wer noch nicht dort war, kann es nur erahnen und wer schon da war, weiß, was ich meine. Wir hoffen also, euch soviel Magie wie möglich nach Hause zu schicken in den nächsten vier Wochen und so vielleicht auch den ein oder anderen zum Reisen zu überreden.

Am Airport besorgten wir uns erst mal eine NZ-Handynummer. Diese ist wichtig für die Buchungen unserer Hostels und Touren, aber natürlich auch, falls ihr uns mal anrufen wollt hier im schönen Aotearoa (oder wir Euch). Damit gestaltet sich die Kommunikation hier nicht all zu teuer. Von daher aufschreiben: 0064 21 2391393.

Dann ging es weiter zu Eurocar, um unsere schicke Karre für die Zeit hier abzuholen. Ein ganz schönes Schiff, schaut mal auf das Bild. Aber damit wollen wir hier auch schließlich kindersicher rumreisen, im Auto eine Wickel- und Essenszubereitungsstation aufbauen und gewaschene Klamotten aufhängen.

Wir luden alles ein und ab ging es im Linksverkehr Richtung Auckland City Centre zu unserem Hotel für die nächsten zwei Nächte. Wir verfuhren uns erst mal, klar! Man muss sich erst einmal wieder an Kartenlesen gewöhnen. Aber dann ging alles doch relativ schnell. Wir waren müde und fielen im Hotel in einen angenehmen Mittagsschlaf. Pupsi war so tief eingeschlafen, dass wir am Nachmittag noch alles seelenruhig auspacken und duschen konnten. Liebes Kind. Das Hotel ist übrigens ganz schön. Direkt am Hafen mit Blick auf den Sky Tower (höchstes Gebäude der südlichen Hemisphäre mit einer Höhe von 328 m, von dem Julian vor 2 Jahren mal runtergehopst ist) und natürlich das Wasser. Hier legten dann auch im ständigen Wechsel lauter Kreuzfahrtschiffe an.

Der nächste Tag begann ausgeschlafen – die erste durchgeschlafene Nacht auf unserem Trip. Und das liegt nicht etwa an unserem Pupsi, sondern am Jetlag. Pupsi schläft durch, seit wir unterwegs sind – im Gegensatz zu uns. Von daher waren ein paar Stunden Schlaf mehr als nötig. Wir ließen uns dann auch Zeit, machten uns in Ruhe fertig und gingen erst spät frühstücken. Im Anschluss liefen wir in die City, important Babystuff kaufen. Windeln, Babygläschen, Milchpulver und Feuchttücher. Das klappte auch alles problemlos, keine Sorge Ama 😉 Nur das heiß ersehnte Nutella war komplett ausverkauft, zum Leidwesen von Julian. Auckland, warum??

Hier gibt es heute viele Gedenkfeiern wegen des großen Erdbebens in Christchurch vor genau einem Jahr. Sehr lange gab es hier Beben ohne schwere Opfer, das hatte sich vor einem Jahr leider auf tragische Weise geändert. Das nagt natürlich immer noch an der Bevölkerung.

Am Nachmittag hatten wir eine Whale Watching Tour gebucht. Leider haben wir in 5 Stunden Ausfahrt nichts gesehen außer Aucklands traumhaften Buchten entlang der Küste. Überall waren Segelboote unterwegs. Die Stadt trägt nicht umsonst den Beinamen „City of Sails“. Wale und Delfine lassen sich leider nicht immer beobachten. Schließlich ist der Ozean kein Zoo. Aber wir haben einen Gutschein auf Lebzeiten bekommen. Das heißt, beim nächsten Besuch in Auckland können wir Drei umsonst mitfahren.

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