新加坡共和国

Gepostet am Aktualisiert am

Julian & Alejandra in Singapur, 2012

Singapur für einen Tag! Da muss man sich schon überlegen, was man so machen möchte – inklusive 8-Monate-altem Baby! Erst einmal lagen wir die halbe Nacht wach – schließlich tickt die Uhr in Deutschland ein paar Stunden zurück. Als es Zeit zum aufstehen war, schliefen wir ein, so dass wir erst gegen Mittag aus dem Zimmer kamen. Sachen gibt’s!

Geschadet hat uns die kleine Verspätung jedoch nicht. Da es hier in Singapur rund um die Uhr sehr heiß ist (Singapur liegt 137 km nördlich des Äquators) und die Menschen auf der Straße wie die Ameisen wuseln (Singapur ist eines der dichtesten besiedelten Länder der Erde. Auf jeden Quadratkilometer Fläche kommen 7022 Einwohner (Vergleich Berlin: 3856 pro Quadratkilometer) mit insgesamt 5 Millionen Einwohnern aus aller Welt), hielten wir es nicht all zu lange auf den Straßen aus. Wir machten einen kleinen Spaziergang durch Chinatown und waren bald nass geschwitzt! PUH! Wir holten uns einen Café-to-go bei McDonalds (gibts in Singapur übrigens mit Lieferservice!!!), ein paar süße Pies in einer Bäckerei und frisches Obst beim halbnackten Verkäufer am Straßenrand. Damit schlenderten wir wieder ins Hotel, um uns ein wenig zu sammeln.

Später trafen wir uns mit Sonja und ihrer kleinen Tochter Clara im botanischen Garten von Singapur und genossen die gewittrige Brise, die um unsere Nasen wehte. Die Mädels schliefen beide in ihren Kinderwägen und wir quetschten Sonja über das Leben in Singapur aus. An die Hitze gewöhnt man sich wohl. Und einer der schönsten Dinge sei die Nähe zu so tollen Reisezielen wie Bali, Thailand oder Neuseeland. Wie recht sie doch hat… Außerdem fiel uns auf, dass alles so sauber ist in Singapur. An jeder Ecke hängen Hinweise, dass die Stadt sauber gehalten werden soll. Es scheint zu wirken, aber nicht zuletzt auch deswegen, weil der Staat hohe Sanktionen verhängt, wenn jemand Müll auf die Straße wirft oder Kaugummi kaut (verboten!!!) und wegspuckt.

Am Abend gings noch mal nach Chinatown. Es war immer noch sehr viel los auf den Multikutli-Straßen. 75% der Staatsbürger von Singapur sind Chinesen, 14% Malaien, 9% Inder, der Rest Asiaten und Eurasier. Besonders von letzter Gruppe ist der Einfluss in Singapur besonders zu sehen. Überall sieht man riiiiesige Bauten mit Logos internationaler Firmen.
Des Weiteren war aber auch der Auflauf der vielen jungen Leute auffällig. Die haben sicher nicht so große Probleme mit dem demografischen Wandel hier.
In der Food City holten wir uns noch das typische Essen (waaaahnsinnig günstig) der Viertel und nahmen es mit ins Hotel. Für unsere kleine Maus war nämlich auch mal Schlafenszeit angesagt. Schließlich geht es morgen früh mit dem Flieger nach Sydney!

Fazit: Singapur ist eine faszinierende, laute, heiße, sehr freundliche und gutgelaunte Insel, mit einem Herz für kleine blonde Babys und mit Loblied auf deutsche Autos („You’re German? Good Cars, very solid, Porsiiii very solid car!“). Ja ja, die Deutschen und ihre Autos…der Ruf hat es bis in die Löwnstadt geschafft.

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