We’re back! What an incredible Journey!

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Sonnenaufgang La Gomera 2012

Aufstehen um 5 Uhr morgens, da hieß es: tapfer sein! Auf La Gomera war es noch dunkel und wir noch nicht richtig wach, aber unsere Fähre um halb sieben mussten wir trotzdem kriegen. Wir also mit Sack und Pack an den Hafen gelaufen, Alejandra wusste gar nicht, wie ihr geschah. Keiner lächelte, alles war irgendwie trostlos, wir wollten die Insel einfach noch nicht verlassen. Aber es half nix! Anna nahm noch eine Reisetablette, das Bootfahren ist nämlich nichts für sie.

Um halb acht kamen wir in San Sebastian an und ab auf die nächste Fähre nach Teneriffa. Wow, da wurde uns ein Sonnenaufgang vom feinsten beschert – wir waren schwer begeistert. Ein paar Delfine sprangen synchron – oberkitschig, aber toll – dem Sonnenaufgang entgegen. Was ein Abschied, auch wenn immer noch keiner lachen konnte.

Auf Teneriffa ging es weiter mit dem Taxi an den Flughafen und dann ab ins Flugzeug Richtung Frankfurt. Sarah ging es schrecklich! Die Flugangst hatte sie wieder eingeholt und sie war der Meinung, jetzt auf dem letzten Marsch zu sein. Julian wollte ihr Tavor geben, aber sie wollte es unbedingt ohne schaffen! Das war auch gut, die Tavortabeltte wurde nämlich andererorts im Flugzeug gebraucht. Nach dem Start kamen wir ziemlich schnell in Turbulenzen. Nicht nur in Deutschland wehte der kräftige Wind, auch über dem Atlantik und über Portugal wackelte es schon übel. „Meine Damen und Herren, wenn medizinisches Personal oder ein Arzt an Bord ist, bitte bei der Cabin Crew melden!“ Julian war gleich zur Stelle. Eine Frau mit einem kleinen Kind und ihrem Mann bekam aufgrund der Turbulenzen eine heftige Panikattacke. Sie wollte auf der Stelle aussteigen und machte das auch lautstark kund. Julian, der Retter in der Not, redete sanft auf sie ein und erklärte ihr, dass seine Frau genauso große Flugangst hätte und die Situation ebenso schrecklich fand. Die Frau erzählte ihm, dass sie schon so oft geflogen sei, aber seit dem Kind in kein Flugzeug mehr steigen kann, ohne Panikattacken zu kriegen. Oh, eine Seelenschwester! Im Vergleich zu ihr merkte Sarah aber, dass sie die Situation doch besser aushalten konnte, als sie dachte. Julian gab ihr die Tavor und den Rest des Fluges blieb sie bei den Stewards und Stewardessen sitzen, die sich übrigens toll verhalten haben. Sarah ist gleich zu Beginn des Fluges zu ihnen hin und hat erklärt, dass sie große Angst vor dem Flug hat. Sie haben sich die ganze Zeit um sie gekümmert und ihr alles im Flugzeug erklärt. Sogar den Pilot durfte sie kennenlernen und während des Fluges mal ins Cockpit schauen. Das hat sehr geholfen. Auch mit der Frau hat sie sich noch mal unterhalten und ihr erklärt, dass man trotz Flugangst fliegen sollte. Die Alternative ist nämlich, wie ein trauernder Esel zu Hause zu sitzen, weil man solches Fernweh hat. Also, Trauer oder Angst?

Zum Dank für Julians tollen Einsatz gabs übrigens zwei kleine Flaschen Weißwein geschenkt (nicht für 5,90 Euro das Stück!!!). Alles in allem also eine extrem therapeutische Erfahrung! Neben der tollen Condor-Crew hatten wir noch eine gute Seele an Bord, Frau Bischoff, die sich fast die ganze Zeit um Alejandra kümmerte und auf deren Arm sie über zwei Stunden seelenruhig schlief. Man, war die stolz!

Fazit: Wir sind froh, wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben, aber freuen uns genauso auf Feburar, wo es endlich weiter geht mit dem Reisen! Und wer weiß, vllt gibt es irgendwann ein Bauer’sches/Bieler’sches/Pohl’sches Reise-Revival? Wohin? Mexico? Patagonien? Ostsee? Wir haben so einige Ideen…

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