Berggipfel & Wale

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Julian auf dem Garajonay, La Gomera 2011Hallo an alle Festland-Europäer!

Nun melde ich mich (Julian) auch mal zu Wort. So langsam aber sicher sind wir richtig drin im Urlaubs-Feeling. Zwei Tage hatten wir noch das Miet-Auto zur Verfügung und machten natürlich davon Gebrauch.

29.12.

Am Donnerstag war eine Tour in den Süden angesagt. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es an diesem Tag erst gegen Mittag los. Ziel war Playa de Santiago. Nach einer halben Stunde im Auto war ich am Fahren und die vier Frauen tief und fest am Schlafen. Kurvige Straßen an Bergeshängen machen eben müde.

An einem Hang, der wie eine Mischung aus dem Auenland aus Herr der Ringe und der Landschaft um Messina aus Viel Lärm um nichts von Shakespeare aussieht, machten wir halt und viele Fotos, einzeln, in Gruppen, Fotos von Fotografierenden und und und, bis es nur noch albern wurde. Aber wenigstens waren alle wieder wach.

Schließlich kamen wir in Santiago an, wo wir bei einem Italiener einkehrten. Und was soll ich sagen – da wurde doch glatt eine Pizza nach unserem kleinen Pupsi benannt: Kurzerhand bestellte ich eine „Pizza Alejandra“, die auch noch sehr lecker war und unsere Kleine saß vorbildlich im Hochstühlchen, als sie ihren Nachmittags-Brei bekam. Kathrin machte sich sämtliche Katzen des Ortes zu Freunden und ihrem Namen der „Katzenflüsterin“ mal wieder alle Ehre. Na so was: Katzen mögen Pizza – quod erat demonstrandum.

Anschließend gab es einen „Walk“ auf dem „Laufsteg“ des Hafenstädtchens inklusive Fotosession mit Wellenbrechern. Das sollen die Trienen von Heidi Klum erstmal nachmachen…

Abends führten wir dann das mittlerweile etablierte Ritual fort und aßen gemeinsam auf unserer Terrasse zu abend und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Es gab selbst gemachten Sangria und eine von Kathrin gezauberte und getunte Tomatensuppe („Man schmeckt gar nicht mehr, dass sie von Knorr ist“).

30.12.

Während Anna und Julian sich recht früh auf den Weg für die letzte Insel-Tour mit dem Auto machten, blieben Sarah und Kathrin mit Alejandra zu Hause. Drei Tage Schlingerfahrt im Auto wollten wir ihr dann doch nicht zumuten.

Erste Station für Anna und Julian war Laguna grande, ein Vulkankrater, in dem die Gomeros bei schönem Wetter an Wochenende picknicken. Heute lag er aber in gespenstischem Nebel und eignete sich eher dazu, dort einen Horrorfilm zu drehen. Tatsächlich sagt man dem Ort nach, dass früher hier Hexen ihr Unwesen trieben.

Dann ging es ans Eingemachte: Den Aufstieg auf den „Alto de Garajonay“, dem höchsten Punkt der Insel, knapp 1500 m. Anna schlug sich tapfer und so standen wir bald stolz auf dem Gipfel, umhüllt von weißen Wolken. What a feeling…

Letzte Station war das Restaurant „La Vista“ in El Cedro mit abenteuerlicher Anfahrt im Inselinneren. Hier gab es an einem zentralen Ausgangspunkt für Wanderer kanarische Hausmannskost in Holzschalen – seehr lecker. Und unsere geliebten Salzkartoffeln – papas arrugadas – gab es hier endlich auch. Anna wurde in ihrer Kichererbsensuppe von irgendwas kaninchenartigem überrascht.

Sarah und Kathrin machten in der Zwischenzeit die Hippieläden und die Tambara-Bar unsicher, wo unsere Kleine auf alle Böden spuckte und Reis verteilte. Aber alle lieben sie! Und sie bekam von uns ein I love Gomera-Shirt spendiert.

Nachmittags dann ein Höhepunkt für Sari und Julian: Unsere erste Whale-Watching-Tour. Wir sahen von dem schönen kleinen Fischerboot aus einige Pilotwale, zwei schwammen sogar in unserer Bugwelle mit! Herrlich!

Später sahen wir dann noch Tümmler-Delfine. Im Sonnenuntergang ging es zurück zum Hafen. Was für eine schöne Ausfahrt!

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